Homepage von Prof. Dr. Günter Scholdt
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Motto für wirkliche Forscher

 
„Der Muth keine Frage auf dem Herzen zu behalten ist es der den Philosophen macht. Dieser muß dem Oedipus des Sophokles gleichen, der Aufklärung über sein eignes schreckliches Schicksal suchend, rastlos weiterforscht, selbst wenn er schon ahndet daß sich aus den Antworten das Entsetzlichste für ihn ergeben wird. Aber da tragen die Meisten die Jokaste in sich, welche den Oedipus um aller Götter willen bittet, nicht weiter zu forschen: und sie geben ihr nach, und darum steht es mit der Philosophie noch immer wie es steht.“

 

Arthur Schopenhauer, 11.11.1815

 


I. Kurzer wissenschaftlicher und beruflicher Lebenslauf

1946 geb. in Neu-Kaliß /Mecklenburg

1965: Abitur am Leibniz-Gymnasium in Neustadt/Weinstr.; anschließend Wehrdienst

1967-1973: Studium an der Universität des Saarlandes in den Fächern Germanistik, Geschichte, Theaterwissenschaft, später Jura

1973: Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien

1975-1985: Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulen

1976: Promotion (als Graduiertenstipendiat) mit dem Thema: „Der Fall Norbert Jacques.“

1992: Habilitation mit dem Thema: „Autoren über Hitler. Deutschsprachige Schriftsteller 1919-1945 und ihr Bild vom ‚Führer’“.

1985-1996: Mitarbeiter an der „Arbeitsstelle für Gustav-Regler-Forschung“, später auch „Archiv für die Literaturen der Grenzregionen Saar-Lor-Lux-Elsass“ (Germanistisches Institut, Universität Saarbrücken)

1990-1996: Mitarbeiter am Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Dudweiler

1996-2011: Leiter des „Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass“ in Saarbrücken / Dudweiler; seitdem im Ruhestand

2007-2011: Leitender Redakteur der Zeitschrift „Die neueste Melusine“.

II. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte

  • Deutschsprachige Literatur seit Ende des 19. Jahrhunderts
  • Regional- und Grenzliteratur im Raum Saarland, Lothringen, Luxemburg, Elsass
  • Literatur im Dritten Reich: Innere Emigration und Exil
  • Fragen der literarischen Wertung (Kanonbildung)
  • Aktuelle gesellschaftliche Deformationen und Befindlichkeiten
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© Günter Scholdt